Es ist nicht zu fassen. Gerade komme ich von der besetzten Universität Wien und bin einfach überwältigt über das, was dort organisiert wurde. Anfangs habe ich das Geschehen, trotz der Tatsache, dass ich hier studiere, nur von Weitem mitbekommen. “Das Audimax wurde besetzt”, hieß es immer wieder. “Wir besetzen es sogar noch bis morgen!”, “Holt eure Schlafsäcke, wir bleiben hier!”, war dann zu hören. Und mittlerweile ist seitdem eine Woche vergangen. Es ist nicht nur das Audimax besetzt, sondern mittlerweile der HS C1 auf dem Campus und nach letzten Informationen auch das Juridicum. Ganz zu schweigen von der Demonstration heute Nachmittag.
Das schönste: Die Uni wird nicht nur besetzt, sondern es wird Vorort diskutiert, es werden Arbeitsgruppen gebildet, es wird organisiert. Es ist einfach unbeschreiblich, welche Strukur in all dem Chaos zu finden ist. Selbstverständlich, Wände sind beschmiert, Böden sind verdreckt, verklebt, Bierdosen und Betrunkene nur einige der wenigen Souvenirs, die dort zu finden sind, aber blickt man hinter diesen ersten Eindruck, bemerkt man die kleinen Details, lassen sich Räume finden, die zu Erste-Hilfe-Stationen umgebaut wurden, Freiwillige kochen in riesigen Töpfen Nudeln mit Tomatensauce und verteilen diese an andere Studenten, die vielleicht schon mehrere Tage die Uni nicht verlassen haben. Jede paar Meter findet man immer wieder Pläne des Gebäudes, in denen der aktuelle Standort und mögliche Fluchtwege eingezeichnet sind, Freiwillige bringen immer wieder neue Lebensmittel und versorgen andere Freiwillige, die ihrerseits wieder mit Projekten beschäftigt sind, um die Bewegung aufrecht erhalten zu können.
Niemand weiß, wer hinter alledem steckt, niemand weiß, wie das alles finanziert und organisiert wird. Ich bin beeindruckt. Ich bin einfach beeindruckt, wenn ich Reden höre und dabei eine Studentin neben der Sprecherin sehe, die die aktuelle Rede noch einem in Gebärdensprache übersetzt. Es soll niemand ausgeschlossen werden und es wird niemand ausgeschlossen — einfach phänomenal.
Alle Informationen über das Geschehen und aktuelle Berichte sowie einen Terminkalender über die Veranstaltungen der kommenden Tage finden sich auf unsereuni.at und in den dort verlinkten Gruppen auf Facebook, Twitter & Co.
Und sie brennt doch!
Es ist nicht zu fassen. Gerade komme ich von der besetzten Universität Wien und bin einfach überwältigt über das, was dort organisiert wurde. Anfangs habe ich das Geschehen, trotz der Tatsache, dass ich hier studiere, nur von Weitem mitbekommen. “Das Audimax wurde besetzt”, hieß es immer wieder. “Wir besetzen es sogar noch bis morgen!”, “Holt eure Schlafsäcke, wir bleiben hier!”, war dann zu hören. Und mittlerweile ist seitdem eine Woche vergangen. Es ist nicht nur das Audimax besetzt, sondern mittlerweile der HS C1 auf dem Campus und nach letzten Informationen auch das Juridicum. Ganz zu schweigen von der Demonstration heute Nachmittag.
Das schönste: Die Uni wird nicht nur besetzt, sondern es wird Vorort diskutiert, es werden Arbeitsgruppen gebildet, es wird organisiert. Es ist einfach unbeschreiblich, welche Strukur in all dem Chaos zu finden ist. Selbstverständlich, Wände sind beschmiert, Böden sind verdreckt, verklebt, Bierdosen und Betrunkene nur einige der wenigen Souvenirs, die dort zu finden sind, aber blickt man hinter diesen ersten Eindruck, bemerkt man die kleinen Details, lassen sich Räume finden, die zu Erste-Hilfe-Stationen umgebaut wurden, Freiwillige kochen in riesigen Töpfen Nudeln mit Tomatensauce und verteilen diese an andere Studenten, die vielleicht schon mehrere Tage die Uni nicht verlassen haben. Jede paar Meter findet man immer wieder Pläne des Gebäudes, in denen der aktuelle Standort und mögliche Fluchtwege eingezeichnet sind, Freiwillige bringen immer wieder neue Lebensmittel und versorgen andere Freiwillige, die ihrerseits wieder mit Projekten beschäftigt sind, um die Bewegung aufrecht erhalten zu können.
Niemand weiß, wer hinter alledem steckt, niemand weiß, wie das alles finanziert und organisiert wird. Ich bin beeindruckt. Ich bin einfach beeindruckt, wenn ich Reden höre und dabei eine Studentin neben der Sprecherin sehe, die die aktuelle Rede noch einem in Gebärdensprache übersetzt. Es soll niemand ausgeschlossen werden und es wird niemand ausgeschlossen — einfach phänomenal.
Alle Informationen über das Geschehen und aktuelle Berichte sowie einen Terminkalender über die Veranstaltungen der kommenden Tage finden sich auf unsereuni.at und in den dort verlinkten Gruppen auf Facebook, Twitter & Co.